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Sonntag, 12. September 2010

Speedy Handbikeausfahrt Englischer Garten 2010

Gestern war die zweite, von der Firma Speedy organisierte, 
Handbikeausfahrt im Englischen Garten


Ich hab mir schon tagelang vorher überlegt, wie ich am besten mit dem Handbike und öffentlichen Verkehrsmitteln zur Gaststätte "Zum Aumeister" im nördlichen Teil des Englischen Gartens kommen könnte. 
Das ist gar nicht so einfach, denn mit dem Handbike vorne am Rolli dran wird das Ein- und Aussteigen in die U-Bahn und andere öffentliche Verkehrsmittel schnell unmöglich. Nur mit Rolli komme ich eigentlich überall rein, kann auch Rolltreppe fahren, aber mit dem Teil dran muß es schon ebenerdig rein- und rausgehen, sonst geht's einfach nicht. Sabine hat mir dann den entscheidenden Tipp gegeben. War lange unterwegs, war auch leicht abenteuerlich, aber das Wichtigste ist, daß man es einfach gemacht hat. 
 
Waren echt nette Leute mit dabei. Von ganz klein bis etwas älter, es war alles dabei. Fand ich gut. Wir sind eine kleine 10 km-Tour gefahren, waren danach noch im Biergarten. 
 


Und das ist der Alexander Zeibig (mit Freundin), der uns (mich) hier in Bayern servicemäßig immer so gut und engagiert betreut. An dieser Stelle mal lieben Dank!


Nach einer kurzen Stärkung im Biergarten wollte ich dann schon wieder in Richtung U-Bahnhof Freimann fahren, entschied mich aber ganz spontan, bei dem genialen Wetter (man weiß ja nie, wie lang das sich so hält...) quer durch den ganzen Englischen Garten und die Innenstadt zum Stachus zu fahren. Das ist schon ein ganz schönes Stück, aber ich hatte ja Zeit, mich trieb nichts. 
War genau die richtige Entscheidung. Da werde ich jetzt definitiv mal öfter fahren! 

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ein Land zwischen Siegestaumel und Ernüchterung

Komme gerade vom Halbfinalspiel Deutschland - Spanien heim. (Wir haben alle zusammen in der Vereinsgaststätte vom ESV-München geschaut) 

Auf dem Heimweg in der S- und U-Bahn lauter ernüchterte, teilweise weinende Fans. Es war schon fast gespenstig ruhig in den überfüllten Bahnen. Wahrscheinlich war der Fall vom 4:0 gegen Argentinien einfach zu groß, die berechtigten Hoffnungen auf den Einzug ins Finale geplatzt. 
In meinem Haus sprach mich unten ein Asiate an, sagte in gebrochenem Deutsch wie traurig das doch wäre, dass wir verloren haben. Ich meinte, dass wir ja wenigstens noch um Platz drei spielen. Da erwiederte er: "Nein, das will ich nicht, ich will dass Deutschland gewinnt!! Ich wollte, daß MEIN Land den Titel holt!" 

So sind sie, unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund. Ausgestattet mit sehr viel Stolz auf dieses Land, mit Treue, die "wir" ihnen immer mal wieder absprechen wollen. Bei der WM auf den Fanmeilen war das möglich, was sonst kaum passiert. Man feierte zusammen, lag sich in den Armen und trauerte heute gemeinsam. 

Egal, ob wir heute gewonnen oder verloren haben, die Weltmeisterschaft, unsere Mannschaft hat uns einen neuen Fußball-Sommer geschenkt, sie hat uns EIN Deutschland sein lassen, ungeachtet welcher Rasse und Herkunft man ist. Wir waren vereint, wir konnten stolz sein auf dieses Land. 

Mir bedeutet das besonders viel, weil ich noch in einer Zeit aufgewachsen bin, in der man es besser unterlassen hat, zu viel Vaterlandsliebe an den Tag zu legen. Über meiner Generation hing immer noch der Schatten des zweiten Weltkrieges, der Schatten, der uns in die Rolle der Deutschen gedrängt hat, die sich besser vorher entschuldigen sollten bevor sie überhaupt sagten, dass sie aus Deutschland kommen. Meine Eltern haben den Krieg noch als Kinder erlebt, bzw. lebten in der Nachkriegszeit. Deutscher zu sein wurde sofort mit Jugendvernichtung, Hitler und Nazis gleichgesetzt und wer zu viel deutsch war, der war automatisch noch schuldig. 

Deshalb bin ich unendlich dankbar dafür, erleben zu dürfen, was sich verändert hat, dass wir diese Zeit endgültig hinter uns gelassen haben. Es ist so befreiend. Das haben wir auch viel dem Fußball zu verdanken. Die WM 2006 hat viel angestoßen und auch jetzt, 2010, hat uns unsere Mannschaft wieder weit vorgeschossen. Wir sind zwar nicht im Finale, aber unser Land ist der Sieger. 

Lasst uns dieses Gemeinschaftsgefühl festhalten, vor allem auch im Blick auf all die, die "wir" oft an den Rand drängen. Deutschland, das sind all die, die sich mit diesem Land verbunden fühlen, die stolz darauf sind. Deutschland, das sind WIR ALLE! 

Und jetzt kämpfen wir einfach um Platz 3. Und ich hoffe, dass die Niederlande den WM-Titel holen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Montag, 3. Mai 2010

Trainingslager Lana und Tierpark mit den Nachbarsmädel

Dieser Blog mach einen etwas verwaisten Eindruck, dem ist nicht wirklich so. Derzeit passiert im "Bereich Sport" einfach zu viel und das kann alles in meinem Sportblog nachgelesen werden. Und da die "Werferei" mittlerweile vom Freizeitvergnügen zur lebensstrukturierenden Tätigkeit geworden ist, drum steht halt im Sportblog mehr. 

HIER gehts zum Bericht vom Trainingslager in Lana. 

Doch einen Tag bevor ich nach Lana gefahren bin war ich mit meinen zwei Nachbarsmädel, mit Fabiola und Alicia, im Zoo (Tierpark Hellabrunn). Die Sara (die Tochter von Simone) war auch mit dabei. War ein echt schöner Tag und ich war und bin total begeistert von den zwei Mädels, die einfach nur angenehm waren. 
Es ist sehr selten, dass noch kleine Kinder sich so gut benehmen können, nicht stressig sind, einfach nur lieb. 















Doooch, wir hatten alle Spaß!!








Sonntag, 28. Februar 2010

Mehrgenerationenhaus "Alte Schule" Berlin

 

Ich hab hier ja letztlich von Barbara geschrieben, die in einer Art Gemeinschaftswohnprojekt, dem Mehrgenerationenhaus in der "Alten Schule" in Berlin-Karlshorst wohnt. Sie hat mir heute eine Link zu einer sehr schön gemachten Foto-Dokumentation führt. Schaut und hört es Euch einfach mal an. Ist interessant!

Samstag, 30. Januar 2010

Glück auf, Ruhr 2010!


Am 10. Januar 2010 wurde in Essen (in der Zeche Zollverein) die Kulturhauptstadt Essen feierlich eröffnet. (eröffnet ist irgendwie falsch, mir fällt nix besseres ein!) Eigentlich geht es ja um das ganze Ruhrgebiet, darum auch Ruhr 2010, bzw. Metropole Ruhr.

Und es gibt sogar eine ganze Homepage, die sich nur mit einem behindertengerechten Ruhrgebiet beschäftigt. Ich bin doch beeindruckt!


Ich bin jetzt schon wieder seit fast drei Jahren in München, doch das Ruhrgebiet trage ich auch hier in Bayern immer in meinem Herzen bei mir. Hört sich pathetisch an, schön schmalzig, ist aber genauso. Meine 13 Jahre in Essen haben mich in vielerlei Hinsicht geprägt, vor allem aber hab ich diese ganze Region "lieb gewonnen", sie wurde zur Heimat für mich. Viele, die das Ruhrgebiet nicht kennen, können das nicht verstehen. Schade. Das Ruhrgebiet muß man erleben, erfühlen - dann versteht man!


Die offenen, ehrlichen, auch bodenständigen Menschen des Ruhrgebiets fehlen mir, mir fehlt die Einzigartigkeit dieses Landstrichs, das Gefühl, daß man einfach so sein und bleiben darf wie man ist und die Gewißheit, daß man da einfach hin gehört (auch wenn ich nur zugezogen bin).
(Neuperlach, der Stadtteil, in dem ich wohne, hat ein bißchen was von all dem, glücklicherweise!)
Das Ruhrgebiet hat mich viel gelehrt, mich wachsen lassen, hat mich die Birgit sein und bleiben lassen, die ich bin. Und ich freu mich total, wenn ich zuweilen mal wieder in der Gegend bin.


Herbert Grönemeyer hat zur Eröffnung von Ruhr 2010 ein grandioses Lied gesungen: "Komm zur Ruhr". Der Text sagt alles, einfach nur grandios. (HIER klicken und genießen)

Und HIER ist noch eine andere Ruhrgebietshymne "Glück auf, Ruhrgebiet". Anders, aber nicht minder schön als die von Grönemeyer.

Viel Spaß beim Anhören/Anschauen und "Glück auf" Ruhr 2010.


(einfach mal auch auf die Fotos klicken...)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Schnee, Schnee, Schnee

Als der Schneesturm heute Nacht so um das Hochhaus tobte und Massen von Schneeverwehungen auf meinem Balkon abgeladen hat, da ahnte ich für den Tag ja schon nicht wirklich Gutes.



Aber ich mußte raus, das war ansich auch o.k., weil ich ja Speedy habe, der mich treu durch die Schneemassen zur U-Bahn zieht. Allerdings hat der Schneeräumdienst so ungut geräumt, daß in meinem Weg lauter Schneehäufen lagen, die nur schwer zu umfahren waren. War das ätzend, einfach nur ätzend. Gestrandet in einem Schneehuckel, bin ich erstmal vollkommen entnervt stehen geblieben, dachte mir, daß ich jetzt am liebsten ins ..... (Name des Krankenhauses nenne ich hier nicht) fahren würde, denen, die das bei mir verbockt haben, eine runterhauen würde. Das kann auch gern jeder durch diesen Blog erfahren, aber wenn sich Menschen einfach nicht ihrer Verantwortung stellen, nicht mal den Hauch von Anstand haben, sich darum zu kümmern, was denn aus ihrem Fehler geworden ist, dann darf ich auch so denken.


Eines ist auf jeden Fall ganz klar: Schnee ist der natürliche Feind des Rollifahrers! Doch umso schöner ist es in der schön warmen Wohnung. Dort habe ich mir dann folgendes gegönnt - neidisch?! Braucht Ihr nicht, gibt es bei Richard zu kaufen.


Dienstag, 26. Januar 2010

Besuch bei Barbara in Berlin

Nach dem Trainingslehrgang in Kienbaum hab ich dann noch die Barbara in Berlin-Karlshorst besucht. (Die Marianne Buggenhagen hat mich netterweise nach Kienbaum mit dem Auto dort vorbeigefahren - herzlichen Dank nochmal!)

Barbara wohnt in einem sehr interessanten Wohnprojekt, das in einer ehemaligen russischen Militärschule seinen Platz gefunden hat. Hier leben Familien, eine Kinderwohngruppe, ältere Leute, auch Rollifahrer und Einzelpersonen miteinander, öffnen ihre Türen füreinander, helfen sich zuweilen und versuchen eine Form des Zusammenlebens zu praktizieren, die in unserer Zeit mehr und mehr in Vergessenheit geraten ist.

Und das ist Iggi, ihr wirklich sehr lieber Kater!

Barbara und ich haben uns über einen Artikel (über mich - auf Kundenberichte klicken) in der Zeitschrift "speedy" kennengelernt. Sie hat mir eine mail geschrieben, und der Kontakt entwickelte sich sehr nett. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Besuch!